Reflux-Zentrum Siegerland

Kompetenz im Team

Bis zu 20% der Bevölkerung leiden an Sodbrennen. Treten die Beschwerden in einer Häufigkeit auf, welche das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen, oder ist mit einer Organkomplikation zu rechnen, spricht man von einer „Refluxkrankheit“.

Ursächlich hierfür ist in der Regel eine unnatürliche Säurebelastung der Speiseröhre aufgrund einer gestörten Barrierefunktion im Bereich des Mageneingangs. Das klinische Bild der Refluxkrankheit ist vielfältig. Neben den klassischen Symptomen Sodbrennen und Schmerz hinter dem Brustbein können auch Beschwerden wie Asthma, chronischerer Husten und Heiserkeit als Folge der Refluxerkrankung auftreten. Im schlimmsten Fall kann sich auch als Folge eines langjährigen Refluxes Speiseröhrenkrebs bilden. Diese Erkrankung ist von steigender Häufigkeit. Der allgemeine Lebensstil wird hierfür in erster Linie angeschuldigt.

Häufig kann die Diagnose rasch gestellt werden. Insbesondere bei atypischen Symptomen ist aber die Diagnostik erschwert. Hier muss die klinische Expertise durch differenzierten Einsatz von apparativer Diagnostik ergänzt werden. Darüber hinaus gibt es nicht selten Probleme bei der Behandlung.

Das Reflux-Zentrum Siegerland, das vom Diakonie-Klinikum Siegen und dem St. Marien-Krankenhaus Siegen ab Dezember 2014 betrieben wird, trägt dieser Problematik Rechnung. Spezialisten für die Diagnostik, konservative und operative Therapie haben sich zusammengeschlossen, um für Problemfälle gemeinsam Lösungen aufzuzeigen.